Kennen Sie die 3 Digitalisierungsfallen?

Heute wird oft nur wegen der vorherrschenden Digitalisierungswelle zuliebe digitalisiert. Der Kundennutzen wird im schlimmsten Fall sogar ausser Acht gelassen. Nur Produkte und Services, welche sich auf die Lösung von Kundenproblemen konzentrieren, generieren heute noch mehr Gewinn für das Unternehmen. Nils Hafner, Professor für CRM an der Hochschule Luzern, hat 3 Digitalisierungsfallen in seinem Blog HAFNER ON CRM beschrieben. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, was es mit der Fokusfalle, der Perfektionsfalle und der Hipsterfalle auf sich hat.

Digitalisierungsfalle 1: Die Fokusfalle

Nur weil etwas digitalisiert ist, ist es nicht besser. Digitalisierung bringt nur etwas, wenn der Kunde einen neuen Nutzen erfährt oder ein neues Businessmodell weitere Geschäftsmöglichkeiten eröffnet. Also verlieren Sie nie das «Warum» aus den Augen!

 

Digitalisierungsfalle 2: Die Perfektionsfalle

Besonders der deutschsprachige Raum ist von dieser Falle betroffen. Besser Nichts tun als einen Fehler zu begehen, so lautet oft die Devise! Für jedes Kundenproblem müssen Spezialisten einberufen werden, welche mit der Insight-Out-Haltung die Lösung in langwierigen Prozessen finden. Die hochgepriesene Agilität ist in den alltäglichen Arbeitsmethoden meist nicht zu finden. Im deutschsprachigen Raum tut man sich schwer mit «rapid Prototyping» und entspannten Marktversuchen mit zahlenden Kunden. Es ist eine Tatsache, dass Unternehmen im deutschsprachigen Raum schneller werden müssen. Es gilt abzuschätzen, wie der Ärger über ein unfertiges Produkt im Verhältnis zur gewonnenen Geschwindigkeit steht.

 

Digitalisierungsfalle 3: Die Hipsterfalle

Hipster wollen sich hauptsächlich durch ihr Äusseres von der Mehrheit in ihrem Lebensstil abgrenzen. Der Wunsch nach einem speziellen Äusseren hegen dabei so viele, dass dieses Auftreten in den letzten fünf Jahren zum Mainstream wurde. Der Begriff Hipster ist meist negativ behaftet.

Wie man schon seit geraumer Zeit weiss, ist es heute der Schnellere, welcher den langsamen vom Markt verdrängt. Ein grosses Unternehmen in viele kleine, voneinander möglichst unabhängige und schnelle Teile zu zerlegen macht manchmal Sinn. Leider ist damit ein grosser Haufen komplexer Arbeit verbunden. So haben es sich viele Unternehmen leicht gemacht, und innovative Labs in Valleys oder coolen Städten aufgebaut, um super Lösungen für Digitalisierungsprobleme zu finden. Es macht sich gut, fast alle haben es gemacht, aber die Probleme sind nicht gelöst. Die Umsetzung im Grosskonzern findet dann doch nicht statt, oder eben viel zu langsam.

 

Schlussfolgerung zu den 3 Digitalisierungsfallen:

Nur Produkte oder Services, welche den Kundennutzen steigern und den Kunden erfolgreicher machen, werden dem Unternehmen mehr Umsatz bescheren. Und das Wichtigste ist nach wie vor der persönliche Kontakt zum Kunden. Vergessen Sie niemals neben der Digitalisierung ihre Mitarbeiter durch Change-Management in die digitale Welt mitzunehmen, denn sonst werden sie keine Weiterempfehlungen von Kunden erhalten.

 

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